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Zu kleiner Kader, zu große Budgets

Zu kleiner Kader, zu große Budgets

Die Bulls aus Weiz haben das Play-off in der NAHL vorzeitig verpasst. Jetzt laufen schon die Planungen für die neue Saison.
von  Kleine Zeitung Online 13.02.2013

Das war's! Mit der 2:5-Heimniederlage der Bulls Weiz in der NAHL (Nationale Amateur-Hockey-Liga) gegen Klagenfurt ist das Thema Play-off drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs erledigt. Elf Punkte Rückstand auf die Top vier sind zu viel. "Schade drum, aber es hätte in den letzten vier Runden alles für uns laufen müssen, damit es sich noch ausgeht", sagt Sektionsleiter Werner Gauster. Wie so oft scheiterten die Bullen an der eigenen Chancenauswertung. Nach 0:3 im ersten Abschnitt verkürzten die Weizer im zweiten Drittel auf 2:3, verabsäumten es dann aber, weiter nachzulegen. Dass aus dem Play-off-Einzug nichts wurde, liegt nach Angaben Gausters aber nicht nur an der Abschlussschwäche. In erste Linie sei der Kader zu klein gewesen: "Durch Verletzungen müssen inzwischen auch Vereine wie Zeltweg mit zwölf Spielern auskommen. Wir haben immer so gespielt." Das heißt, man spielte immer am Limit. Außerdem kritisiert der Funktionär die Kaderausrichtung vieler Klubs. Wenn Darcy Werenka zu Kapfenberg oder Chris Harand nach Kitzbühel wechseln, hätte das mit Amateursport nichts zu tun. "Bei uns verdienen Spieler nichts, anderswo leben sie vom Eishockey. Das geht sich bei uns finanziell leider nicht aus." Dennoch wollen die Bulls auch nächste Saison in der NAHL spielen. Damit Weiz dabei ist, sind mindestens 170.000 Euro notwendig. "Noch mehr wäre natürlich noch besser, weil wir dann auch bessere und vor allem mehr Spieler bekommen könnten", sagt Gauster. Kleiner Vergleich zu Tabellenführer Kitzbühel oder Klagenfurt: Das Budget beider Klubs liegt auch bei 170.000 Euro. Während diese Summe dort aber nur für die Kampfmannschaft aufgeht, zehrt in Weiz der ganze Apparat samt Nachwuchs davon. Weizer Trio zeigt auf Apropos Nachwuchs: Mit Theresa Schafzahl, Nina Ausperger und Sophie Engelhart unterstützten gleich drei Weiz-Spielerinnen das österreichische U15-Damennationalteam beim alljährlichen Vier-Nationenturnier in Gmunden. Österreich machte gegen Deutschland, Tschechien sowie Schweiz gute Figur und wurde sensationell Zweiter. MARTIN MANDL

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