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Gregor Pötscher neuer Weiz-Trainer - SAK steigt ab

Gregor Pötscher neuer Weiz-Trainer - SAK steigt ab

Am 30. und zugleich letzten Spieltag in der Regionalliga Mitte trifft der Tabellenfünfte SC Sparkasse Weiz auf den Drittvorletzten, den Slovenski atletski klub Klagenfurt.
von  www.ligaportal.at 01.06.2015

Der Aufsteiger aus der Oststeiermark, der praktisch die gesamte Spielzeit nie in unmittelbare Abstiegsgefahr geraten ist, hat dabei sogar noch die Möglichkeit, schlussendlich als stärkstes steirisches Team abzuschließen. Voraussetzung dafür ist ein Heimsieg bei einem gleichzeitigen Punkteverlust der Lafnitzer bei Blau-Weiß Linz. Für den SAK Klagenfurt gilt es, die minimale Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, dafür ist aber bei einem möglichen Vöcklamarkt-Sieg gegen die Sturm Amateure, zumindest ein Zähler von Nöten. Dann heißt es kräftig den Hartbergern bzw. in weiterer Folge Austria Klagenfurt die Daumen zu drücken, ansonsten geht es für die Truppe von Trainer Goran Jolic nach dreizehn Jahren der ununterbrochenen Drittklassigkeit wieder runter in die Landesliga. Coach Uwe Hölzl gibt zudem nach sieben Jahren beim steirischen Club seine Abschiedsvorstellung.

Zu Beginn der Begegnung sind es die Klagenfurter, die die Flucht nach vorne antreten und auch gleich zu einer vielversprechenden Tormöglichkeit gelangen. Thomas Riedl bedient dabei Darijo Biscan, der jedoch am blendend disponierten Sascha Harrer im Weizer Tor scheitert. Dann in der 10. Spielminute das 1:0: Patrick Riegler marschiert auf der rechten Seite auf und davon, nach seinem zur Mitte gespielten Pass hat Georg Grasser noch die Zeit sich das Leder zurecht zu legen, daraufin trifft er ins lange Eck zur frühen Weizer Führung. Als danach Biscan auf das Neue am Torhüter der Heimischen scheitert, brandet in der 16. Minute zum zweiten Mal Torjubel im mit 600 Zusehern gut besuchten Siemens Energy Stadion auf. Nach einem Spielzug über mehrere Stationen, dabei werden die Kärntner zum Zusehen degradiert, ist es schließlich Christopher Feiner, der per Kopf auf 2:0 stellt.

Dieser zweite Gegentreffer sollte dann doch dementsprechend Wirkung zeigen beim SAK Klagenfurt, die Oststeirer lassen nun Ball und Gegner laufen, wenngleich aber vorerst wirklich efektive Einschuss-Möglichkeiten noch ausbleiben. Erst Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff kommt es dann wieder zu einer prickelnden Situation, nach einem Feiner-Schuss kann für den bereits geschlagenen SAK-Torhüter Marcel Reichmann aber ein Verteidiger im letzten Moment in die Presche springen - Halbzeitstand 2:0.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gehen dann beide Mannschaften sparsam mit ihren Resourcen um, weder den Weizer noch den Kärntnern gelingt es vorerst sich entscheidend in Szene zu setzen. So dauert es knapp eine Stunde lang, dann sind es wiederum die Weizer, die für dementsprechend Action sorgen. Den Weitschuss von Fabian Harrer kann Torhüter Reichmann noch parieren (59.), gegen das 3:0 nur drei Minuten später ist er dann aber machtlos. Fabian Harrer hat dabei das Auge für Markus Durlacher, der für Patrick Riegler ablegt, letzterer besorgt dann aus 18 Metern Entfernung abgebrüht das 3:0. Damit waren die Würfel in dieser Partie endgültig gefallen, die Weizer finden in weiterer Folge noch etliche Möglichkeiten auf den vierten Treffer vor, die Klagenfurter, die selbst auch noch zur einer oder anderen Torchance gelangen, können sich aber in der letzten halben Stunde schadlos halten. Der SC Weiz kann damit die Spielsaison 2014/15 als Aufsteiger als bestplatziertestes steirisches Team am sensationellen vierten Tabellenplatz beenden. Für den SAK Klagenfurt, der den Weg zum zweiten Mal nach der Saison 2001/02 in die Kärntner Liga antreten muss, geht nach 13 Jahren eine sehr lange Ära in der Regionalliga Mitte zu Ende.

SC Weiz - SAK Klagenfurt 3:0 (2:0)

Siemens Energy Stadion, 600 Zuseher, SR: Daniel Kern

Torfolge: 1:0 (10.) Grasser, 2:0 (16.) Feiner, 3:0 (62.) Riegler

Stimmen zum Spiel:
Johann Kreimer, Sektionsleiter SC Weiz: "Bis auf die Anfangsminuten hatten wir die Partie vollends im Griff. Das ist natürlich ein toller Erfolg für uns, dass wir als Aufsteiger als bestes Steirer-Team die Saison am vierten Tabellenplatz abschließen. Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, damit wir dieses Niveau auch halten können. Mit Gregor Pötscher steht auch schon der Nachfolger von Uwe Hölzl auf der Trainerbank fest."

Marko Wieser, GF Präsident SAK Klagenfurt: "Wir waren bis zuletzt bemüht darum die Klasse zu halten, schlussendlich sollte es nicht reichen. Jetzt starten wir mit einer wohl veränderten Mannschaften einen Neubeginn."

Die Besten: Sascha Harrer, Christopher Feiner bzw. Marcel Reichmann

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